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 Betreff des Beitrags: Re: Misteln ansiedeln - ja oder nein?
BeitragVerfasst: 14. Feb 2011 01:06 
Hallo Claudia,

du bist doch erst Anfang 40, noch sehr jung. Hier stehen einige Bäume im Umkreis mit Mistelbüscheln die ca. 10-20 Jahre alt sind. Auf Obstbäumen kommt es mir so vor, das sie dort schneller wachsen, als in der Natur. Aber wie gesagt, das kann auch Einbildung sein.

Soll ich jetzt nicht mehr nach den Beeren schauen? x1v


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 Betreff des Beitrags: Re: Misteln ansiedeln - ja oder nein?
BeitragVerfasst: 14. Feb 2011 01:19 
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Claudia, genau so hab ich damals auch reagiert! n9n

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Cary


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 Betreff des Beitrags: Re: Misteln ansiedeln - ja oder nein?
BeitragVerfasst: 14. Feb 2011 01:24 
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Ehrlich gesagt, bin ich ganz beruhigt, dass die Misteln so langsam wachsen.

Ich hab mich immer mal wieder nebenbei mit der Thematik beschäftigt und eben auch in einem Buch gefunden, dass sie Apfelbäume schädigen und auch krebsartige Veränderungen hervorrufen können.
Wenn ich mir dann noch das Foto der Akazie dazu ansehe, werde ich davon Abstand nehmen, einen Ansiedelungsversuch zu machen.

Ein paar km weiter gibt es Misteln und die Vögel werden dann schon ein übriges tun, dass sie sich verbreiten.


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 Betreff des Beitrags: Re: Misteln ansiedeln - ja oder nein?
BeitragVerfasst: 14. Feb 2011 01:29 
Ehe ein Baum so dicht mit Misteln bewachsen ist, wie diese gezeigte Akazie vergehen mind. 30 Jahre. Hier gibt es viele Bäume im Umkreis die genauso voll hängen und die auch schon über 40, manche sogar noch weitaus älter sind. Viele dieser Bäume sah ich als Kind schon, die leben immer noch. So schnell stirbt ein Baum nicht ab, wie oft propagiert wird. x6c


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 Betreff des Beitrags: Re: Misteln ansiedeln - ja oder nein?
BeitragVerfasst: 14. Feb 2011 01:39 
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Das sehe ich auch so.
Aber ich sehe es auch mit dem Gedanken der Nachhaltigkeit.

Wenn ich weiß, dass diese Art auf Dauer Schaden anrichten kann, dann unterstütze ich ihre Verbreitung nicht.
(Meine Gedanken gehen da z.B. an den Riesenbärenklau der vor ca 10 Jahren Kult im Garten war.
Heute ist man froh um jede Pflanze, die vernichtet wird)

Da es hier in der Feldmark noch alte Obstbäume gibt und diese Streuobstvorkommen im Naturhaushalt wichtig sind (und meine Apfelbäume im Garten eh Krebsanfällig sind), werde ich die Misteln halt nicht fördern und damit auch der nächsten Generation das nicht hinterlassen.

Denn wenn sie erstmal hoch oben in den Bäumen sitzen, habe ich kaum eine Möglichkeit sie zu entfernen, weil ich nicht herankomme.


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 Betreff des Beitrags: Re: Misteln ansiedeln - ja oder nein?
BeitragVerfasst: 14. Feb 2011 01:57 
flora hat geschrieben:
Das sehe ich auch so.
Aber ich sehe es auch mit dem Gedanken der Nachhaltigkeit.

Wenn ich weiß, dass diese Art auf Dauer Schaden anrichten kann, dann unterstütze ich ihre Verbreitung nicht.


Hallo Astrid,

die Mistel wird oft als Parasit verschrieen, sie besitzt aber durchaus auch einige positive Eigenschaften die sie auf ihre Wirtsbäume überträgt, damit diese länger leben. Ich musste jetzt eine Weile googeln um den Artikel zu finden.

windstosser.ch hat geschrieben:
Die Mistel ist, wenn wir ihr Wesen genauer kennen, auch keineswegs ein Parasit oder Schmarotzer. Zwischen ihr und ihrem Wirtsbaum besteht ein viel engeres Lebensverhältnis, dem man allenfalls mit dem Begriff der Symbiose gerecht wird. Man hat nämlich nachgewiesen, daß biologische Eigenschaften der Mistel auf den Wirtsbaum übergehen, ja, daß auf diese Weise sogar lebenserhaltende Kräfte dem Wirtsbaum gespendet werden. Die Senker produzieren enzymähnliche Stoffe, die in der Berührungszone zwischen Mistel und Wirt eine zelluläre Identität herstellen. Die Mistel verfügt über einen gegenüber dem Wirtsbaum viel lebhafteren Wasserhaushalt. Auch dieser teilt sich dem Wirtsbaum, mindestens im Bereich des von der Mistel besetzten Astes, mit. Das gleiche gilt von Eigentümlichkeiten des Pflanzenproteins, des Mineralsalz- und Elektrolytgehaltes, die man ebenfalls in der näheren und weiteren Umgebung der Mistel nachgewiesen hat. Der französische Bakteriologe BÖSPFLUG stellte eine mikrobielle Symbiose der Mistel mit den Virusformen eines Pilzes fest. Es ist erstaunlich, daß es sich hier um den von ENDERLEIN mit dem Krebsgeschehen in Verbindung gebrachten Schimmelpilz Mucor racemosus handelt, aus dem ebenfalls ein krebswirksames Präparat hergestellt wird. Aber es kommt noch interessanter.

Quelle: Die Mistel als Krebstherapeutikum


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 Betreff des Beitrags: Re: Misteln ansiedeln - ja oder nein?
BeitragVerfasst: 14. Feb 2011 03:01 
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In einer anderen Quelle heißt es, das die Misteln intelligente Schmarotzer seien. D.h. sie entziehen ihnen nur so viele Vitalstoffe, dass das Überleben des Wirts gesichert bleibt.
Sieht jetzt ein Wirtsbaum so aus - siehe unten - wird das wohl zweifelsohne dem Mistelbefall zugeschrieben, ist wohl aber oft in andren natürlichen und umweltrelevanten Ursachen zu suchen.
Dieser hier steht mit seinemWurzelwerk in der Begrenzungsmauer eines kleinen Flusses


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 Betreff des Beitrags: Re: Misteln ansiedeln - ja oder nein?
BeitragVerfasst: 14. Feb 2011 08:40 
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Guten Morgen, ich muß gestehen, ich oft blauäugig an manche Dinge heran, finde die Misteln romantisch, kenne sie aus der Kindheit und rums schlägt der Trigger an. Mein Apfelbaum wäre nicht das Problem, er ist groß . älter und ist ein Pressapfel, je weniger Ertrag er bringt, umso besser x9v ,allerdings lebe ich auf bzw. in einem Dorf, hier haben viele noch Streuobstwiesen, weiß nicht, ob meine Begeisterung für Misteln geteilt wird. x7b Nicht das ich hier die ganze Gegend infiziere. Werde nochmal darüber nachdenken.... x8b

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Bild Gruß Claudia


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 Betreff des Beitrags: Re: Misteln ansiedeln - ja oder nein?
BeitragVerfasst: 14. Feb 2011 08:45 
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Hallo!

Sollte jemand Mistelbeeren brauchen,kann ich gerne helfen.
Beeren von Apfelbäumen,Akazien oder Birken kann ich gerne weiterschicken.
PN mit Adresse wüede genügen,geh dann gleich sammeln.
LG igel

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Liebe Grüße
Gertraud


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